Welcome to the World of professional Golf

Liebe Freunde des Golf Sports, hier findet Ihr die Highlights meiner Karriere.

Who I am What I do

Golf – auch mit Handicap:
Der Behinderten Golf Club Deutschland (BGC)

Niederlanden. Diese organisiert u. a. offene nationale Golfmeisterschaften
in nahezu allen europäischen Ländern. Voraussetzung für die Teilnahme ist
neben einer medizinischen Klassifizierung der Behinderung die Mitgliedschaft im jeweiligen nationalen Golfverband. Dies ist in der BRD der BGC (Behinderten Golf Club Deutschland, www.bgc-golf.de) Die sportliche Leistung und leiden schaftliche Emotion der behinderten Golfer hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Bei den vielen Golfreisen kam ich in Kontakt mit den Verantwortlichen des BGC, die mir nun dieses Amt angetragen haben.

Du bist noch ziemlich “frisch” im Amt beim BGC – hattest Du schon Gelegenheit mit Deinen neuen Kollegen über konkrete Ziele und Maßnahmen zu reden?

Wir haben nach meiner Wahl zum Beirat des BGC-Vorstandes den Aufgabenkatalog festgelegt. Dieser umfasst Tätigkeiten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Nachwuchsförderung, Sponsoring, Betreuung der Nationalmannschaften A und B sowie einen
Sitz im Brainpool, betreffend die Teilnahme von Deutschlands Golfern mit Behinderung an den Paralympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

Was würdest Du Dir von den Golfern in Deutschland in Bezug auf den Behinderten-Golfsport wünschen?

Wahrnehmung, Integration und finanzielle Förderung gerade durch den “gesunden” Clubgolfer. Es besteht für jeden Golfer und Nichtgolfer die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft im BGC. Diese kostet 80 EURO im Jahr, der Betrag wird als Spende ausgewiesen und steuerlich entsprechend begünstigt. Jede weitere Fördermitgliedschaft ist für uns eine riesengroße Hilfe, da entsprechendes Golfequipment bei einigen Formen der Behinderung sehr kostspielig ist. Für Behinderte bedeutet Golf eine enorme Steigerung von Lebensfreude, Selbstwertgefühl und des Therapie Erfolges.

Behindertengolf bei Olympia in Rio ist aus Deiner Sicht eine konkrete Perspektive?

Dies ist natürlich der größte Wunsch der potentiellen Teilnehmer. Die EDGA arbeitet mit Hochdruck an diesem Ziel, bei dem es noch viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen gilt. Hier sind u.a. zunächst die nationalen Institutionen wie der Deutsche Golf
Verband, der Deutsche Behinderten Sportverband etc. aufgerufen, zügig zu entscheiden, kleine und größere Zuständigkeitsrangeleien schnell zu beenden und konstruktiv mit der EDGA als Dachorganisation zusammen zu arbeiten, damit das International Paralympic Committee den Unser Vizepräsident Ala Heiler ist seit kurzem auch im Vorstand des BGC aktiv. Als Fernziel der Arbeit winken die Paralympics in Rio. Noch ist nichts
entschieden das “International Paralympic Committee” (IPC) weiß noch nicht, ob im Jahr 2016 auch Golf zu den paralympischen Disziplinen gehören wird. Eine Perspektive die aufhorchen lässt, denn Golf ist nachweislich optimal für Rehabilitations-
und Therapiezwecke bei körperlichen Behinderungen geeignet. Es gibt spezielle Golfregeln für Spieler mit körperlichen Beeinträchtigungen und Geräte, die z. B. gelähmten Spielern einen “Stand” ermöglichen. Da der Ball beim Schlag ruht, sind auch Blinde in der Lage den Sport auszuüben.
Wir sprachen mit Ala Heiler über sein Engagement für den BGC und die olympischen Aussichten des Behinderten-Golfsports.

Ala, Du hast mit der Aufgabe beim BGC ein weiteres Ehrenamt angenommen – wie kam es dazu?

Im Jahr 2007 gewann unser Clubmitglied Michael Resch unbeachtet von der Öffentlichkeit und von seinem Umfeld die Deutsche Golfmeisterschaft der Behinderten. Ich bot Micha an,
für ihn zu recherchieren, was sich im Bereich Golf für Behinderte national und international tut, ihn in Zukunft zu begleiten und die Organisation und Öffentlichkeitsarbeit für ihn zu übernehmen. Bei meinen Recherchen entdeckte ich die europäische Dachorganisation EDGA (European Disabled Golf Association, www.edgagolf.com) mit Sitz in den Antrag rechtzeitig vorliegen hat und im Herbst positiv entscheidet. Die
Deutschen Nationalmannschaften (A+B) der Behinderten waren in 2009 Vize- und Europameister und brennen auf die Teilname an den Paralympics!

Ehrungen der Stadt Kornwestheim für Michael Resch und Hans-Günther Bunz Neuer Internetauftritt Stand der Dinge und erstes Fazit

Unsere Mitglieder Michael Resch und Hans-Günther Bunz wurden in diesem Frühjahr von der Stadt Kornwestheim ausgezeichnet. Michael Resch erhielt für seine herausragenden Leistungen im Behindertengolfsport die silberne Gedenkmünze. Geehrt wurde er für den Deutschen Meistertitel 2009 in
der Kategorie “Bein” und den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Unser Ehrenpräsident Hans-Günther Bunz
wurde für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit im Golfsport als Kulturpionier ausgezeichnet. Bei der Ehrung und in den Presseberichten wurden die vielfältigen Stationen und
Ämter von Hans-Günther Bunz im GCN und beim WGV und BWGV umfassend dargestellt.

Wir trauern um unsere verstorbenen Mitglieder:

John Updike
= 23.01.2010
Er verließ uns im Alter von 80 Jahren am 23. Januar 2010. John Updike leitete die Fa. Kaiser in Waiblingen und war außerdem mit Leib und Seele Golfer. Diese Leidenschaft begleitete ihn schon in seiner Jugend. Den Golfclub Neckartal unterstützte er einige Jahre als Mannschaftskapitän der Senioren.

Karl Stingele
= 03.02.2010
Seit den Gründertagen des Golfclubs war er Mitglied, während all der Jahre leidenschaftlicher Golfer. Im Alter von 71 Jahren ging er am 3. Februar von uns. Sowohl auf dem Platz als auch am “runden Tisch” im Clubhaus macht sich sein Fehlen schmerzlich bemerkbar.

Hans Hummel
= 15.02.2010
Bekannt und geschätzt als Mannschaftskamerad, Mitspieler, Koch und Gastwirt war Hans Hummel ein ebenfalls langjähriges Mitglied, das uns plötzlich und unerwartet verließ. Er verschied am 15. Februar 2010 im Alter von 62 Jahren.

Michael Rendlen
= 22.11.2009
Seit über drei Jahrzehnten Clubmitglied, war Michael Rendlen ein großzügiger Sponsor verschiedener Turniere in den 1980er Jahren. Er verstärkte in den frühen Jahren des Clubs unsere Mannschaft. Beliebt war er durch seine umgängliche und liebenswürdige Art, die ihn immer ein freundliches Wort für seine Mitmenschen haben ließ.

Seit Anfang des Jahres ist unsere Internetseite online und es wird Zeit für ein erstes Fazit. Wie die Zahl der registrierten Mitglieder und die Zugriffsstatistik zeigen, nimmt die Akzeptanz und die Nutzung der Homepage als Informationsmedium für Gäste und
Mitglieder stetig zu. Wir haben viel Resonanz bekommen, die überwiegend sehr positiv ausfällt. Das klare und übersichtliche Layout ohne “Schnick schnack” war dabei einer der am häufigsten genannten Punkte. Startschwierigkeiten, die bei einem solchen Projekt nicht ausbleiben, sind zwischenzeitlich größtenteils bewältigt. Mittlerweile (Stand 16.6.2010) haben sich 235 Mitglieder registriert, also ca. 25% aller Clubmitglieder. Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Nutzer unter den Mitgliedern noch höher liegt, da scheinbar Ehepartner / Familien sich gelegentlich einen Zugang teilen. Im Mai und Juni hatten wir im Schnitt etwa 75 Besucher täglich. Am beliebtesten sind die News und gleich danach die Bildergalerien. Danach kommen die Gäste-Informationen und der Turnierkalender. Für das Sekretariat hat sich die Anzahl der telefonischen Gästeanfragen in Folge der nun online verfügbaren Informationen spürbar verringert, bei derzeit
noch vertretbarem Aufwand zur Pflege und Erstellung der Inhalte.

Falls Sie unser online-Angebot noch nicht getestet haben:
Schauen Sie mal bei uns vorbei, unter
www.gc-neckartal.de – es lohnt sich!

Michael Resch Deutscher Meister

der Behinderten Golfer 2007

Die Meldung:

Die Deutsche  Meisterschaft der Behinderten Golfer fand am 15. und 16. September im bayrischen Thermen Golf Bad Füssing-Kirchham statt, Austragungsmodus waren 2×18 Löcher Zählspiel Einzel. Mit zwei Runden von 84 und 74 Schlägen konnte sich unser Mitglied Michael Resch mit zwei Schlägen Vorsprung vor dem Zweitplatzierten den Sieg sichern.
Die Geschichte dahinter:
Das zweite Leben von Michael Resch fand seinen Anfang auf einer Motor-
radrunde in den Löwensteiner Bergen. Am 8. Juni 2000 fand diese ein jähes
Ende nach einem folgenschweren Sturz, der außer den Armen wenig unversehrt ließ – multiple Knochenbrüche, schwer verletzte Beine, ein offenes Schädel Hirn-Trauma und drei gebrochene Brustwirbel. Dementsprechend nieder schmetternd war auch die erste Diagnose im Krankenhaus: komplette Querschnittslähmung.
Der Aufenthalt im Krankenhaus wird durch regelmäßige Besuche von einigen Clubmitgliedern etwas erleichtert, fast täglich schaut z.B. Florian Fleischmann vorbei und lässt eines Tages einen Golfball im Zimmer liegen. Der Mut des Optimisten und leidenschaftlichen Sportlers kommt schnell zurück.
Die Diagnose komplette Querschnittslähmung stellt sich glücklicherweise
als falsch heraus, viele Nerven im gebrochenen Rücken sind nicht durch-
trennt, sondern lediglich gequetscht der Fachmann spricht hier von „inkom-
pletter Querschnittslähmung“. Ein Therapie-Marathon folgt, langsam, zäh
und anstrengend sind die Fortschritte. Michael Resch Deutscher Meister
der Behinderten Golfer 2007 Nach vier Monaten kann er endlich den Rollstuhl verlassen. Dennoch, eine laut Ausweis 90%-ige unbefristete und außergewöhnliche Gehbehinderung bleibt. Er kann das rechte Bein wegen einer Spastik nur eingeschränkt kontrollieren, hat oft Krämpfe und Schmerzen und muss große Anstrengungen unternehmen um Bewegungsabläufe kontrolliert durchzuführen. Hinzu kommen chronische Rücken- und Knieschmerzen. Eine Tatsache, die ihn z.B. bei den dies-
jährigen Clubmeisterschaften zur Aufgabe in der zweiten Runde zwang.
Im Augenblick hat er ein Handicap von 6,5. Beleg für den außergewöhnlichen Willen und den sportlichen Charakter, mit dem Michael Resch dem Schicksalsschlag sportlichen Erfolg abgetrotzt hat. Mittlerweile hat sogar ein bekannter Autohersteller Interesse an einem Sponsoring geäußert. Damit könnten internationale Wettkämpfe auf der Tour der European Disabled Golf Association (EDGA) im nächsten Jahr ermöglicht werden.
Der Vorstand gratuliert herzlich zu
dem Meistertitel!
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